Mutterschutz

Schwangere dürfen nicht zu gefährlichen oder gefahrenträchtigen Arbeiten oder Diensten herangezogen werden, sie können sich von Hofaufsichten oder vom Sport- und Schwimmunterricht befreien lassen. Sechs Wochen vor der Geburt tritt ein Beschäftigungsverbot ein; die Schwangere kann auf freiwilliger Basis weiterarbeiten, diese Entscheidung aber jederzeit widerrufen.
Nach der Geburt tritt ein absolutes Beschäftigungsverbot für die Dauer von acht Wochen ein. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich die Frist nach der Geburt auf zwölf Wochen.

Bezüge, Beihilfe, Krankenkasse:
Während dieser Zeit setzen sich die Bezüge für Angestellte aus dem Mutterschaftsgeld der Krankenkasse und den Bezügen vom Arbeitgeber zusammen. Beamtinnen erhalten die vollen Bezüge vom Arbeitgeber.
Probleme gibt es bei privat versicherten Angestellten: Die Performa Nord geht davon aus, dass alle Angestellten gesetzlich krankenversichert sind und zahlt deshalb lediglich den Differenzbetrag zwischen dem Mutterschaftsgeld der Krankenkassen und dem monatlichen Nettogehalt.

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