Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Nach mehrwöchigen Verhandlungen und Warnstreiks wurde am 17. Februar 2017 ein neuer Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst geschlossen. Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen im Angestelltenverhältnis (TV-L) profitieren u. a. von der neuen Erfahrungsstufe 6 sowie von Gehaltssteigerungen um insgesamt knapp 4,4 %.

Eine Übertragung des Ergebnisses auf Beamtinnen und Beamte ist derzeit noch Gegenstand von weiteren Verhandlungen.

Details zum Verhandlungsergebnis finden sich auf den Seiten der beteiligten Gewerkschaften GEW und ver.di.

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Breite Berichterstattung über Warnstreik

Rund 600 Angestellte an Bremer Schulen beteiligten sich am vergangenen Dienstag am Warnstreik der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes.
Hier ein Überblick über der Berichterstattung:

Weser-Kurier

Buten un Binnen

Radio Bremen

 

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Teilpersonalversammlung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Am Donnerstag findet im Bürgerhaus Vahr ab 9 Uhr eine Teilpersonalversammlung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer statt.

TPV für ALLE Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

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Mehr als 500 Beschäftigte beim Warnstreik

Mehr als 500 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Bremen, darunter zahlreiche Beschäftigte (angestellte Lehrkräfte, Lehrmeister*innen, sozialpädagogische Fachkräfte und Assistenzen sowie Schulsozialarbeiter*innen) an Bremer Schulen und Hochschulen haben sich vor dem Sitz der Finanzsenatorin versammelt, um Karoline Linnert ihre
Forderungen für die laufenden Tarifverhandlungen mit auf den Weg zu geben;
Linnert vertritt die Interessen Bremens als Arbeitgeber bei den laufenden
Tarifverhandlungen. Zuvor waren die Beschäftigten in einem Sternmarsch durch
die Innenstadt gezogen. Ihr Weg führte über das DGB-Haus, die Bildungsbehörde am Rembertiring, zum Haus des Reichs (Finanzsenatorin).

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PR-Schulen setzt Maßnahmen gegen Lehrkräftemangel durch

Bremen wird mehr Lehrkräfte ausbilden, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken. Schon ab dem ersten Februar sollen mehr Referendare als ursprünglich geplant eingestellt werden, ab dem 1.8. soll die Kapazitätsverordnung um weitere 50, auf dann wieder 550 Plätze erhöht werden. Vorangegangene Kürzungen würden damit zurückgenommen. Im Gegenzug ermöglicht der Personalrat-Schulen weiterhin den Einsatz von Lehramtsstudenten mit Bachelor-Abschluss zur Unterrichtsvertretung – allerdings nur noch in begrenztem Umfang. Weiterlesen

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Unmut über schleppendes Verfahren bei der Übernahme zur Senatorin für Kinder und Bildung

Am Mittwoch, den 7.12. 2016, haben über 400 Mitarbeiter*innen der Bremer Schulen an einer Personalversammlung im Schlachthof teilgenommen.

Hauptthema war die geplante Übernahme der Beschäftigten bei Schulvereinen zur Senatorin für Kinder und Bildung. 83 Mitarbeitende sind derzeit noch bei Schulvereinen beschäftigt. Viele von ihnen sind zur PV gekommen, um sich über den neusten Stand der Übernahme zur senatorischen Behörde zu informieren. Weiterlesen

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Neue Ausbildungspersonalräte gewählt

Am 7. Dezember wurde von den Referendar*innen ein neuer Ausbildungspersonalrat gewählt. Gewählt wurden neben den bisherigen APRs, Daniel Salden und Julia Jessica Weidlich, folgende neue Vertreter:

Fenja Abendroth, Jorge Kristian Hey, Kathrin Reichelt und Christoph Schaad

Wir gratulieren ganz herzlich!

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Personalversammlung fordert mehr Nachwuchs

Rund 500 Kolleg*innen forderten bei der Personalversammlung im voll besetzen Schlachthof, eine Erhöhung der Referandariatsplätze auf mindestens 550 Plätze im Jahr. Hintergrund der Forderung ist, dass aktuell über 400 Student*innen an Bremer Schulen unterrichten, um dem hausgemachten Lehrer*innenmangel Herr zu werden.
Ohne die Erhöhung der Referendariatsplätze will der PR-Schulen ab Februar keinem weiteren Einsatz von Bachelor-Student*innen an Schulen mehr zustimmen.

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Bericht über die PV im Weser-Kurier

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Personalversammlung für alle Lehrkräfte

pv-einladungWir laden alle Lehrkräfte am 30.11.2016 um 14 Uhr zu einer Personalversammlung in den Schlachthof ein.

Die Personalversammlung steht unter dem Motto: „Unterrichten? Das kann doch jede/r!“

Es wird u.a. um den Lehrkräftemangel, Belastungsabbau und die Tarifrunde 2017 gehen.

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TPV offenbart Mängel und Konzeptlosigkeit bei der Beschulung von geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen

dsc07170Eine so gut besuchte Personalversammlung – bezogen auf die Anzahl der Betroffenen – hat es bisher im Bildungsbereich noch nicht gegeben. Fast 80% aller stadtbremischen Vorkurslehrkräfte waren am Mittwochmorgen in den Sitzungssaal bei der Senatorin für Finanzen gekommen. Intensiv wurde über die Probleme beraten, mit denen Vorkurslehrkräfte zu tun haben. „Dabei wurden die vielfältigen Mängel und die Konzeptlosigkeit bei der Beschulung von geflüchteten und zugewanderten Kindern bzw. Jugendlichen anschaulich verdeutlicht“, fasst Arno Armgort, Vorsitzender des Personalrates Schulen, die Diskussion zusammen. „Die Vorkurslehrkräfte fühlen sich oft völlig allein gelassen mit diesen Problemen“, führt Armgort weiter aus.

In der mehrstündigen Diskussion wurden die dringlichsten Forderungen der hoch engagiert arbeitenden Vorkurslehrkräfte gemeinsam erarbeitet. Viele Vorkurslehrkräfte sind mit befristeten Verträgen über die Stadtteilschule oder andere freie Träger beschäftigt. Die Personalversammlung fordert ein Ende dieser prekären Beschäftigungssituation durch die Entfristung der Arbeitsverträge. Darüber hinaus fordern die Vorkurslehrkräfte ein angemessenes und faires Gehalt für alle nach TVL 13. Eine weitere wichtige Forderung war eine feste Obergrenze für die Vorkurse, damit die Praxis, die Richtfrequenzen zu überschreiten, beendet wird und die Vorkursschüler*innen gut und schnell integriert werden können. Auch die fehlende sonderpädagogische und sozialpädagogische Unterstützung wurde bemängelt, ebenso die fehlende psychologische Betreuung traumatisierter Kinder. In diesem Zusammenhang steht auch die Forderung nach einer Doppelbesetzung in den Vorkursen.

Die Vorkurslehrkräfte hatten aber nicht nur Kritik an ihren Arbeitsbedingungen. Für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen forderten sie u.a. ein vernünftiges Beratungssystem, vor allem bezogen auf die Übergänge nach der 4. Klasse und in die berufliche Bildung oder die gymnasiale Oberstufe. Weiter forderten sie eine Einstufung der Schüler*innen in Vorkurse nach ihrem individuellen Lernstand und eine Beteiligung der Vorkurslehrkräfte an dieser Einstufung. Wichtig sind außerdem mehr Alphabetisierungskurse in allen Schulstufen, auch für Schüler*innen, die die lateinische Schrift nicht beherrschen. Notwendig ist darüber hinaus ein Sprachförderkonzept für die Zeit nach dem Vorklassenbesuch, das ausreichende Förderstunden bereitstellt. Schließlich forderten die Teilnehmer*innen der Personalversammlung, dass die Dauer der Vorkurse flexibler gehandhabt werden müsse. Viele Schüler*innen brauchen deutlich mehr Zeit als das vorgesehene halbe Jahr in der Grundschule und das eine Jahr in der Sekundarstufe I (Klassen 5-10), manche brauchen weniger. So könne auf den individuellen Lern- und Entwicklungsstand der Schüler*innen Rücksicht genommen werden, ebenso wie auf traumatisierende Erlebnisse. Ähnliches gilt für die Zuweisungspraxis zu den Standorten der Vorkurse.

Der Personalrat Schulen wurde beauftragt, diese und weitere Forderungen der Senatorin für Kinder und Bildung zu übergeben und sich für ihre Umsetzung einzusetzen.

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