Referendariat

Es gibt für Referendarinnen und Referendare einen Ausbildungspersonalrat /APR, der sie in ihren Ausbildungsbelangen unterstützt. Darüber hinaus werden sie vom Personalrat Schulen vertreten.

Referendarinnen und Referendare sind berechtigt an Personalversammlungen für Lehrkräfte und Referendars- Teilpersonalversammlungen teilzunehmen. Im Prinzip gelten im Referendariat die gleichen Rechte wie bei anderen Lehrkräften. Eine Unterbrechung des Referendariats ist möglich, bei Elternzeit bis zu 3 Jahren.

Während der Eingangsphase (die ersten 3 Monate) gibt es keine Verpflichtung zu eigenverantwortlichem Unterricht. In dieser Phase muss die Schulleitung einen Ausbildungsplan erstellen, den sie mit der Referendarin / dem Referendar bespricht.

In der Hauptphase (ein Jahr) werden 10 Stunden eigenverantwortlich unterrichtet und 2 Stunden hospitiert. Die 40 Stunden Unterricht in der angrenzenden Stufe müssen im Rahmen der 10 eigenverantwortlichen Unterrichtsstunden stattfinden. Ausbildungsveranstaltungen haben Vorrang vor Schulveranstaltungen (Ausnahme: Zeugniskonferenzen, Versetzungskonferenzen und Abschlussprüfungen).

In der Prüfungsphase (die letzten 3 Monate) gelten die gleichen Unterrichtsverpflichtungen wie in der Hauptphase. 14 Tage vor Abgabe der Examensarbeit ist man von allen Ausbildungsveranstaltungen befreit, eigenverantwortlicher Unterricht wird weiterhin erteilt. 7 Tage vor den mündlichen Prüfungen ist man von allen Ausbildungsveranstaltungen und Unterrichtsverpflichtungen befreit. Tritt der Prüfling aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen von einzelnen Prüfungsteilen zurück, so gilt die Prüfung als nicht abgelegt. Das Staatliche Prüfungsamt legt einen neuen Prüfungstermin fest. Wird die Abschlussarbeit unterbrochen, muss anschließend ein neues Thema bearbeitet werden.

Weitere ausführliche Informationen enthält der „Ratgeber Referendariat“ der GEW Bremen

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