Personalversammlung fordert mehr Nachwuchs

Rund 500 Kolleg*innen forderten bei der Personalversammlung im voll besetzen Schlachthof, eine Erhöhung der Referandariatsplätze auf mindestens 550 Plätze im Jahr. Hintergrund der Forderung ist, dass aktuell über 400 Student*innen an Bremer Schulen unterrichten, um dem hausgemachten Lehrer*innenmangel Herr zu werden.
Ohne die Erhöhung der Referendariatsplätze will der PR-Schulen ab Februar keinem weiteren Einsatz von Bachelor-Student*innen an Schulen mehr zustimmen.

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Bericht über die PV im Weser-Kurier

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Personalversammlung für alle Lehrkräfte

pv-einladungWir laden alle Lehrkräfte am 30.11.2016 um 14 Uhr zu einer Personalversammlung in den Schlachthof ein.

Die Personalversammlung steht unter dem Motto: „Unterrichten? Das kann doch jede/r!“

Es wird u.a. um den Lehrkräftemangel, Belastungsabbau und die Tarifrunde 2017 gehen.

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TPV offenbart Mängel und Konzeptlosigkeit bei der Beschulung von geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen

dsc07170Eine so gut besuchte Personalversammlung – bezogen auf die Anzahl der Betroffenen – hat es bisher im Bildungsbereich noch nicht gegeben. Fast 80% aller stadtbremischen Vorkurslehrkräfte waren am Mittwochmorgen in den Sitzungssaal bei der Senatorin für Finanzen gekommen. Intensiv wurde über die Probleme beraten, mit denen Vorkurslehrkräfte zu tun haben. „Dabei wurden die vielfältigen Mängel und die Konzeptlosigkeit bei der Beschulung von geflüchteten und zugewanderten Kindern bzw. Jugendlichen anschaulich verdeutlicht“, fasst Arno Armgort, Vorsitzender des Personalrates Schulen, die Diskussion zusammen. „Die Vorkurslehrkräfte fühlen sich oft völlig allein gelassen mit diesen Problemen“, führt Armgort weiter aus.

In der mehrstündigen Diskussion wurden die dringlichsten Forderungen der hoch engagiert arbeitenden Vorkurslehrkräfte gemeinsam erarbeitet. Viele Vorkurslehrkräfte sind mit befristeten Verträgen über die Stadtteilschule oder andere freie Träger beschäftigt. Die Personalversammlung fordert ein Ende dieser prekären Beschäftigungssituation durch die Entfristung der Arbeitsverträge. Darüber hinaus fordern die Vorkurslehrkräfte ein angemessenes und faires Gehalt für alle nach TVL 13. Eine weitere wichtige Forderung war eine feste Obergrenze für die Vorkurse, damit die Praxis, die Richtfrequenzen zu überschreiten, beendet wird und die Vorkursschüler*innen gut und schnell integriert werden können. Auch die fehlende sonderpädagogische und sozialpädagogische Unterstützung wurde bemängelt, ebenso die fehlende psychologische Betreuung traumatisierter Kinder. In diesem Zusammenhang steht auch die Forderung nach einer Doppelbesetzung in den Vorkursen.

Die Vorkurslehrkräfte hatten aber nicht nur Kritik an ihren Arbeitsbedingungen. Für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen forderten sie u.a. ein vernünftiges Beratungssystem, vor allem bezogen auf die Übergänge nach der 4. Klasse und in die berufliche Bildung oder die gymnasiale Oberstufe. Weiter forderten sie eine Einstufung der Schüler*innen in Vorkurse nach ihrem individuellen Lernstand und eine Beteiligung der Vorkurslehrkräfte an dieser Einstufung. Wichtig sind außerdem mehr Alphabetisierungskurse in allen Schulstufen, auch für Schüler*innen, die die lateinische Schrift nicht beherrschen. Notwendig ist darüber hinaus ein Sprachförderkonzept für die Zeit nach dem Vorklassenbesuch, das ausreichende Förderstunden bereitstellt. Schließlich forderten die Teilnehmer*innen der Personalversammlung, dass die Dauer der Vorkurse flexibler gehandhabt werden müsse. Viele Schüler*innen brauchen deutlich mehr Zeit als das vorgesehene halbe Jahr in der Grundschule und das eine Jahr in der Sekundarstufe I (Klassen 5-10), manche brauchen weniger. So könne auf den individuellen Lern- und Entwicklungsstand der Schüler*innen Rücksicht genommen werden, ebenso wie auf traumatisierende Erlebnisse. Ähnliches gilt für die Zuweisungspraxis zu den Standorten der Vorkurse.

Der Personalrat Schulen wurde beauftragt, diese und weitere Forderungen der Senatorin für Kinder und Bildung zu übergeben und sich für ihre Umsetzung einzusetzen.

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Wir trauern um Ulrike Hellpap

ulrike_hellpap-swWir sind erschüttert über die traurige Nachricht vom Tode unserer Kollegin Ulrike Hellpap. Sie verstarb vollkommen unerwartet am 14.11.2016. Ulrike war neben ihrer Tätigkeit als Schulverwaltungsangestellte seit vielen Jahren Mitglied im Personalrat-Schulen und hat sich dort ganz besonders für die Belange der Schulverwaltungsangestellten eingesetzt.
Ulrikes engagiertes, hilfsbereites und freundliches Wesen und ihr Sachverstand als erfahrene Kollegin werden uns fehlen.
Ihren Angehörigen gilt in dieser sehr schweren Zeit unsere Anteilnahme.

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Lehrermangel in Bremen – Studenten als Klassenlehrer

studenten-als-klassenlehrerDas Nordwestradio berichtet in einem aktuellen Beitrag über den Lehrermangel in Bremen. Immer mehr nicht fertig ausgebildete Kräfte unterrichten eigenverantwortlich über die Stadtteilschule und übernehmen mitunter sogar Klassenleitungen.

Sechs Prozent der Unterrichtsstunden gibt nach Angaben des Personalrats Schulen Bremen ein Student, und das in jeder Schulform und Klassenstufe. Eigentlich sollen die Bachelor- und Masterabsolventen nur in Vertretung unterrichten. Stattdessen übernehmen sie mitunter die komplette Klassenleitung – und manch einer fühlt sich überfordert.

Den Beitrag kann man auf den Seiten von Radio Bremen nachhören und -lesen:
http://www.radiobremen.de/nordwestradio/aktuell/studentische-lehrkraefte-frankpietrzok100.html

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Homepage wieder online

404Wer in der letzte Woche versucht hat unsere Homepage zu erreichen, bekam eine schnöde 404 Fehlermeldung zu sehen.

Durch einen ärgerlichen (aber menschlichen) Fehler im Haus der Senatorin für Bildung hatte der Webhoster die Seite vom Netz genommen. Inzwischen sind die Probleme beseitigt und wir sind auch auf dieser Seite wieder für Euch da!

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Stundenplanung: Einführung von UNTIS steht bevor

Das Stunden- und Vertretungsplanungsprogramm DAVINCI wird abgelöst und durch die österreichische Software UNTIS ersetzt.
Eine Dienstvereinbarung zum Einsatz ist in Vorbereitung und soll in Kürze unterschrieben werden. Der Personalrat-Schulen wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Entwurf befassen.
Bereits in den nächsten Wochen starten die Schulungen, damit die Schulen, die das möchten, UNTIS schon zum nächsten Halbjahr einsetzen können.

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Einen guten Start!

Wir hoffen alle Kolleg*innen hatten einen guten Start und wünschen ein angenehmes und erfolgreiches neues Schuljahr!schulanfang

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KompoLei: Erste Zeugnisse verteilt – Evaluation in Vorbereitung

In den Grundschulen wurden zum Schuljahresende zum ersten Mal Zeugnisse verteilt, welche die Leistungen in den Fächern Mathe und Deutsch durch ein Kompetenzraster ausdrücken. Der Einführung dieser Zeugnisform (Kompetenzorientierte Leistungsrückmeldung – kurz KompoLei) war ein langwieriger Prozess vorausgegangen, der dadurch erschwert wurde, dass die Mitbestimmung nicht rechtzeitig eingeleitet wurde, sondern erst während der bereits laufenden Pilotierung.

Auch nach der Pilotierung erreichen uns immer noch Unmutsbekundungen über das neue Zeugnis. Zuletzt gab es Unsicherheit darüber, ob die begleitenden Dokumentationshefte verpflichtend für alle Schüler*innen geführt werden müssen oder nicht. Offenbar ist die Information, dass die Leistungsdokumentation auch individuell erfolgen darf, nicht in allen Fortbildungsveranstaltungen und Schulleiter-Dienstbesprechungen richtig angekommen. Besonders problematisch war dies in den Fällen, in denen Schulleitungen nicht richtig informiert waren und sich nicht auf die Informationen auf unserer Homepage verlassen wollten. Daher hat Frau Schroth in einem Schreiben seitens der Behörde nochmals informiert und Missverständnisse aufgeklärt.

Bei den Verhandlungen im Rahmen der Mitbestimmung hat sich der Personalrat wie folgt positioniert:

  • Zur Form des Rasterzeugnisses wurden vom Personalrat Alternativen vorgeschlagen. Das Schulgesetz sieht für die Grundschule Zeugnisse in Form von Lernentwicklungsberichten vor.
  • Der Personalrat hält und hielt die Ergebnisse der Pilotierung der Kompetenzorientierten Leistungsnachweise weder für valide noch repräsentativ.
    • Von 78 Grundschulen haben sich nur fünf Schulen beteiligt. Keine Schule aus besonders benachteiligten Regionen (den oberen 13 Plätzen des Sozialrankings) war dabei.
    • Von den fünf beteiligten Schulen gaben nur 39 Lehrkräfte eine Rückmeldung, davon waren Aussagen von Schulleitung und Kolleginnen einer Schule sehr unterschiedlich
  • Wir haben die Kritikpunkte der Kolleg*innen der Behörde vorgetragen und vor dem flächendeckenden Einsatz eine weitere Pilotphase ab Klasse eins gefordert.
  • Der Personalrat forderte einen freiwilligen Einsatz der vorgeschlagenen Dokumentationshefte. Hier bezog sich der PR auf eine Einigung zur Reduzierung von Dokmentationsverpflichtungen, nachdem vor einigen Jahren rund 650 Überlastanzeigen eingegangen waren.

Nach langen Verhandlungen konnten wir folgenden Kompromiss erreichen:

  • Das von der Behörde entwickelte Rasterzeugnis wird mit einigen Veränderungen übernommen. Die vier Kästchen zur Dokumentation der Standards in den einzelnen Jahrgangsstufen werden durch stärkere Umrandung hervorgehoben.
  • Die Benutzung der Dokumentationshefte ist freiwillig, die Leistungsdokumentation darf individuell erfolgen.
  • Bei individueller Dokumentation nutzt man entweder die Definition der Stufen, welche in den Dokumentationen vorgegeben ist, oder eine Schule entwickelt eine schuleinheitliche eigene Dokumentationsform und macht diese durch entsprechende Konferenzbeschlüsse verbindlich.
  • Da eine weitere Pilotierung nicht durchsetzbar war, es aus unserer Sicht aber dennoch viele strittige Punkte inhaltlicher Form und in der Handhabung gibt, wurde eine Evaluation vom Personalrat gefordert und durchgesetzt.
  • Die Evaluation erfolgt in zwei Schritten, ein Jahr nach der Einführung und in dem darauffolgenden Jahr. Der Personalrat wird an der Erarbeitung und Festlegung der Items für die Befragung beteiligt. Alle Kolleg*innen sollen daran teilnehmen.

Wir setzen auf eine große Beteiligung an der Evaluation, um abwägen zu können, ob sich KompoLei in der Praxis bewährt, das heißt ob es die angestrebte Arbeitserleichterung für die Lehrkräfte bringt und die schulische Entwicklung der Schüler*innen unterstützt.

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Schöne Ferien!

Auch während der Sommerferien sind wir für Euch da.
Unsere Bürozeiten: Montag bis Freitag von 9 – 15 Uhr
In der Woche vom 11.7. bis zum 15.07.2016 ist das Büro allerdings geschlossen.

Wir wünschen allen Kolleg*innen schöne und erholsame Ferien!flower-meadow-516772_640

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