Schöne Ferien!

Auch während der Sommerferien sind wir für Euch da.
Unsere Bürozeiten: Montag bis Freitag von 9 – 15 Uhr
In der Woche vom 11.7. bis zum 15.07.2016 ist das Büro allerdings geschlossen.

Wir wünschen allen Kolleg*innen schöne und erholsame Ferien!flower-meadow-516772_640

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KompoLei: Erste Zeugnisse verteilt – Evaluation in Vorbereitung

In den Grundschulen wurden zum Schuljahresende zum ersten Mal Zeugnisse verteilt, welche die Leistungen in den Fächern Mathe und Deutsch durch ein Kompetenzraster ausdrücken. Der Einführung dieser Zeugnisform (Kompetenzorientierte Leistungsrückmeldung – kurz KompoLei) war ein langwieriger Prozess vorausgegangen, der dadurch erschwert wurde, dass die Mitbestimmung nicht rechtzeitig eingeleitet wurde, sondern erst während der bereits laufenden Pilotierung.

Auch nach der Pilotierung erreichen uns immer noch Unmutsbekundungen über das neue Zeugnis. Zuletzt gab es Unsicherheit darüber, ob die begleitenden Dokumentationshefte verpflichtend für alle Schüler*innen geführt werden müssen oder nicht. Offenbar ist die Information, dass die Leistungsdokumentation auch individuell erfolgen darf, nicht in allen Fortbildungsveranstaltungen und Schulleiter-Dienstbesprechungen richtig angekommen. Besonders problematisch war dies in den Fällen, in denen Schulleitungen nicht richtig informiert waren und sich nicht auf die Informationen auf unserer Homepage verlassen wollten. Daher hat Frau Schroth in einem Schreiben seitens der Behörde nochmals informiert und Missverständnisse aufgeklärt.

Bei den Verhandlungen im Rahmen der Mitbestimmung hat sich der Personalrat wie folgt positioniert:

  • Zur Form des Rasterzeugnisses wurden vom Personalrat Alternativen vorgeschlagen. Das Schulgesetz sieht für die Grundschule Zeugnisse in Form von Lernentwicklungsberichten vor.
  • Der Personalrat hält und hielt die Ergebnisse der Pilotierung der Kompetenzorientierten Leistungsnachweise weder für valide noch repräsentativ.
    • Von 78 Grundschulen haben sich nur fünf Schulen beteiligt. Keine Schule aus besonders benachteiligten Regionen (den oberen 13 Plätzen des Sozialrankings) war dabei.
    • Von den fünf beteiligten Schulen gaben nur 39 Lehrkräfte eine Rückmeldung, davon waren Aussagen von Schulleitung und Kolleginnen einer Schule sehr unterschiedlich
  • Wir haben die Kritikpunkte der Kolleg*innen der Behörde vorgetragen und vor dem flächendeckenden Einsatz eine weitere Pilotphase ab Klasse eins gefordert.
  • Der Personalrat forderte einen freiwilligen Einsatz der vorgeschlagenen Dokumentationshefte. Hier bezog sich der PR auf eine Einigung zur Reduzierung von Dokmentationsverpflichtungen, nachdem vor einigen Jahren rund 650 Überlastanzeigen eingegangen waren.

Nach langen Verhandlungen konnten wir folgenden Kompromiss erreichen:

  • Das von der Behörde entwickelte Rasterzeugnis wird mit einigen Veränderungen übernommen. Die vier Kästchen zur Dokumentation der Standards in den einzelnen Jahrgangsstufen werden durch stärkere Umrandung hervorgehoben.
  • Die Benutzung der Dokumentationshefte ist freiwillig, die Leistungsdokumentation darf individuell erfolgen.
  • Bei individueller Dokumentation nutzt man entweder die Definition der Stufen, welche in den Dokumentationen vorgegeben ist, oder eine Schule entwickelt eine schuleinheitliche eigene Dokumentationsform und macht diese durch entsprechende Konferenzbeschlüsse verbindlich.
  • Da eine weitere Pilotierung nicht durchsetzbar war, es aus unserer Sicht aber dennoch viele strittige Punkte inhaltlicher Form und in der Handhabung gibt, wurde eine Evaluation vom Personalrat gefordert und durchgesetzt.
  • Die Evaluation erfolgt in zwei Schritten, ein Jahr nach der Einführung und in dem darauffolgenden Jahr. Der Personalrat wird an der Erarbeitung und Festlegung der Items für die Befragung beteiligt. Alle Kolleg*innen sollen daran teilnehmen.

Wir setzen auf eine große Beteiligung an der Evaluation, um abwägen zu können, ob sich KompoLei in der Praxis bewährt, das heißt ob es die angestrebte Arbeitserleichterung für die Lehrkräfte bringt und die schulische Entwicklung der Schüler*innen unterstützt.

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Veränderung von Beschäftigungsverhältnissen bei Schulvereinen

Pädagogische Mitarbeiter*innen/Sozialpädagog*innen/Sozialarbeiter*innen, die bislang bei Schulvereinen angestellt sind und im Ganztag im Sek I Bereich arbeiten, sollen zukünftig bei der Senatorin für Kinder und Bildung beschäftigt werden. Sie sollen sich bis zum 30.6.2016 bei der Senatorin für Kinder und Bildung (Herrn Meinken) bewerben. Ausgenommen sind Minijobber. Die Schulleitungen wurden aufgefordert, die Handreichung von Herrn Meinken vom 9.6.2016 den Beschäftigten auszuhändigen.

Einzelfälle werden ab August verhandelt.

Um den Prozess zu vereinfachen, haben wir als formloses Anschreiben ein Formblatt entwickelt, dass hier heruntergeladen werden kann: klick…

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Präzisierung KompoLei

In den letzten Wochen haben uns immer wieder Anfragen zur neuen kompetenzorientierten Leistungsrückmeldung (KompoLei) erreicht. Vor allem die Information, ob die Dokumentationshefte der Behörde verpflichtend für alle Schüler*innen geführt werden müssen, ist nicht bei allen Kolleg*innen richtig angekommen. Auf unsere Bitte hin, hat Frau Schroth nun nochmals ein Schreiben an alle Schulen geschickt, das wir auch an dieser Stelle wiedergeben wollen.

Präzisierung-KompoLei.pdf

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Erklärung zum Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte nach §3 Abs.2 BremSchulDSG

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit der Verfügung 35/2016 wurden alle Schulleitungen aufgefordert von Kolleg*innen, die Schülerdaten auf privaten Endgeräten verarbeiten wollen oder müssen, eine Erklärung zum Einsatz privater Datenverarbeitungsgeräte nach §3 Abs.2 BremSchulDSG unterschreiben zu lassen und in der Personalakte abzulegen.

Der Personalrat Schulen empfiehlt allen Kolleg*innen,

  • zum jetzigen Zeitpunkt die Erklärung (noch) nicht abzugeben!
  • Schülerdaten nur auf dienstlichen Endgeräten zu verarbeiten.

Gängige Praxis ist zurzeit, schülerbezogene Daten auch mit privaten digitalen Endgeräten zu verarbeiten, was unter anderem auch dem Umstand geschuldet ist, dass es zu wenige Dienstrechner an den Schulen gibt. Seit 2007 entspricht es – trotz in der Regel abweichender Praxis – nicht den Anforderungen des Bremischen Schuldatenschutzgesetzes, Schülerdaten ohne Abgabe einer entsprechenden Erklärung auf privaten Endgeräten zu verarbeiten.

Die gesetzliche Grundlage bildet der §3 Abs.2 BremSchulDSG:

(2) 1Lehr- und Betreuungskräfte, die sich schriftlich zur Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorschriften verpflichtet und sich mit der Überwachung durch den behördlichen Datenschutzbeauftragten und den Landesbeauftragten für den Datenschutz einverstanden erklärt haben, dürfen zur Erfüllung ihrer Aufgaben private Datenverarbeitungsgeräte zur Verarbeitung personenbezogener Daten von Schülerinnen und Schülern verwenden. 2Sie haben sicherzustellen, dass diese Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt sind und spätestens nach dem Ende des jeweils nächsten Schuljahres gelöscht werden. 3Andere Schulbedienstete dürfen personenbezogene Daten weder auf privateigenen Datenverarbeitungsgeräten speichern noch diese Daten auf Datenverarbeitungsgeräten außerhalb der Schule verarbeiten oder durch unbefugte Dritte verarbeiten lassen.
(https://beck-online.beck.de/?vpath=bibdata%2Fges%2FBrSchulDSG%2Fcont%2FBrSchulDSG%2EP3%2Ehtm)

Der PR-Schulen spricht die obigen Empfehlungen aus, weil offenbar einige Schulleitungen den Druck verspüren, die Abgabe der Erklärung sehr kurzfristig, noch in diesem Schuljahr, einzufordern. Wir haben noch weiteren Gesprächsbedarf mit der Behörde und empfehlen daher allen Kolleg*innen, den Ausgang dieser Gespräche abzuwarten.

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Gefährdungsanzeige – Pädagogische Mitarbeiter*innen, Schulsozialarbeit, Erzieher*innen (Bereich Schule)

480px-Stop_hand_nuvola.svgDie Gefährdungsanzeige, oft auch Überlastungsanzeige genannt, ist eine schriftliche Mitteilung an die zuständige Dienststelle bzw. an den zuständigen Arbeitgeber / bzw. den zuständigen Träger (wie bspw. ASB, MC etc.), die eine Gefahr für die Sicherheit und/oder die Gesundheit anzeigt. Sie ist fest im Arbeitsschutzgesetz (§ 15 bis § 17)  verankert zum Schutz und zur Entlastung aller Beschäftigten. Weiterlesen

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Neue Legislaturperiode hat begonnen

Am 21. April tagte der Personalrat Schulen erstmals in der neuen Legislaturperiode. Durch die Personalratswahlen vom 9. März haben sich einige Änderungen in der Zusammensetzung des Gremiums ergeben. Im neuen Personalrat ist die GEW mit 19 Sitzen (-1) erneut stärkste Fraktion. Ver.di und der DBB (+1) erhalten jeweils 2 Sitze. Ein Sitz geht an den VLB (-1), sowie an den Einzelkandidaten Stefan Dirschauer.

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PR-Info zur neuen Lehrerentgeldordnung (L-Ego)

Zur neuen Lehrerentgeldordnung haben wir ein PR-Info verschickt.

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Alterdiskriminierende Besoldung: Widerspruch abgelehnt – Was nun?

Viele Kolleg*innen wollen nach der Ablehnung ihres Widerspruchs wissen, wie sie jetzt damit umgehen sollen. Die Frist für eine Klage (einen Monat nach Zustellung des Bescheids) endet bald. Leider hat sich Performa Nord bzw. die Personalverwaltung nicht auf die Forderung eingelassen, das Verfahren ruhend zu stellen bis das Bundesverwaltungsgericht entschieden hat. Dadurch entsteht jetzt die Frage, klagen oder nicht? Der PR Schulen kann in dieser Frage keine Empfehlung geben. Eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts wird bis Mitte des Jahres erwartet. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Bundesverwaltungsgericht das Bremer Urteil aufhebt ist sehr groß. Wer dennoch überlegt zu klagen, sollte sich vorher unbedingt anwaltlich beraten lassen.

Die Formulierung im Ablehnungsschreiben der Performa Nord war etwas verwirrend. Deshalb der Hinweis: Kosten für das Verfahren sind nicht entstanden.

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Personalratswahl 2016: GEW bleibt stärkste Fraktion

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Die Beschäftigten an Bremer Schulen haben gewählt, fast alle Stimmen sind ausgezählt. Nach dem vorläufigen Ergebnis wird die GEW im 25-köpfigen Personalrat Schulen mit insgesamt 19 Sitzen (13 BeamtInnen und 6 Angestellte) weiter als stärkste Fraktion vertreten sein. Jeweils 2 Sitze erreichten die Fraktionen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und des Deutschen Beamtenbundes (DBB). Einen Sitz werden der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (VLB) und der Einzelkandidat Stefan Dirschauer, jeweils im Bereich der BeamtInnen, besetzen. Sobald das Endergebnis feststeht, wird der Personalrat Schulen auf dieser Seite darüber berichten.

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