Schöne Ferien!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen euch schöne und entspannte Ferien
– das haben wir uns alle wirklich verdient!

Wir sind etwas eingeschränkt weiter für euch erreichbar:

montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr
freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr

Vom 09.08. bis zum 13.08. bleibt unser Büro geschlossen.

Sonnige Grüße

euer Personalrat Schulen

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Die Schule wird (wieder) demokratischer!

Am vergangenen Donnerstag ist die Novelle des Schulverwaltungsgesetzes in zweiter Lesung von der bremischen Bürgerschaft verabschiedet worden.

Damit wurde ein Ziel der Regierungsparteien, nämlich die innerschulische Demokratie wiederzubeleben, in einem ersten Schritt umgesetzt.
Genau heißt es im Koalitionsvertrag: „Dazu werden wir im Schulverwaltungsgesetz die Konferenzen als Orte der Entscheidungsfindung und die Beteiligungsrechte der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten in Schulen stärken.“

Kern der Gesetzesänderung ist die drittelparitätische Besetzung der Schulkonferenz, so dass, differenziert nach Schulstufen, die Gruppen der Beschäftigten, die Schüler:innen sowie die Eltern, bzw. die Mitglieder des Ausbildungsbeirates, nach Möglichkeit gleichberechtigt vertreten sind.

Für uns als Interessenvertretung war natürlich besonders wichtig, dass auch wir Beschäftigten wieder mehr mitentscheiden können, nachdem bei der letzten großen Gesetzesänderung 2005 viele Beteiligungsrechte der Kollegien zugunsten von mehr Befugnissen für Schulleitungen verloren gegangen sind.

Frau Dr. Bogedan hat in unserer großen Personalversammlung im Mai 2019 ganz ausdrücklich die Stärkung unserer Mitspracherechte versprochen und sie hat uns in diesem Anliegen letztendlich auch unterstützt.
Nach intensiven Verhandlungen und viel Überzeugungsarbeit konnten wir erreichen, dass die Entscheidungsbefugnisse der Gesamtkonferenz wieder gestärkt wurden und es nicht mehr so einfach wie bisher möglich ist, an Konferenzen vorbei zu entscheiden.

Glückliche Personalrät:innen nach Verabschiedung des Schulverwaltungsgesetzes in der Bürgerschaft

Über die Details und deren Auswirkungen informieren wir euch in Kürze.
Erst einmal sind wir froh, dass dieser Schritt gelungen ist.

Aber: Demokratie ist kein Selbstläufer. Jetzt wird es darauf ankommen, dass wir in den Schulen unsere Rechte kennen und deren Umsetzung aktiv einfordern.
Wir unterstützen euch dabei!

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Bildungshaushalt 2022/23 völlig unzureichend!

Liebe Kolleg:innen,

am 30.06.2021 berät die Deputation für Kinder und Bildung über den Haushalt für die Jahre 2022 und 2023.
Aus unserer Sicht ist das bremische Bildungssystem damit weiterhin massiv unterfinanziert. Dies haben wir in einer Stellungnahme an die Bildungsbehörde und die Mitglieder der Deputation deutlich gemacht und die Defizite und Finanzierungsbedarfe aufgezeigt. Ihr findet die Stellungnahme hier.

Außerdem haben wir folgende Pressemitteilung dazu veröffentlicht:

Pressemitteilung zum Bildungshaushalt 2022/2023

Keine Verbesserung trotz steigender Ausgaben
Im vorliegenden Bildungshaushalt sind zwar steigende Ausgaben zu verzeichnen, die decken aber gerade mal die Personalbedarfe, die durch die steigenden Schüler:innenzahl entstehen sowie, aus unserer Sicht nur unzureichend, die Kosten für Schulneu- und -ausbau. Qualifiziertes Personal zu bekommen, war dabei auch schon in den vergangenen Jahren durchaus schwierig. Für ca. 40 Stellen können derzeit gar keine qualifizierten Bewerber:innen gefunden werden und ca. 145 Vollzeitstellen für Vertretungsfälle sind weiterhin mit Studierenden bzw. nicht voll ausgebildeten Lehrkräften besetzt.

Haushalt bleibt deutlich hinter den selbst gesteckten Zielen zurück
Echte Verbesserungen, wie sie auch von den Regierungsparteien selbst im Koalitionsvertrag angekündigt wurden, sind praktisch nicht dabei. Weiterlesen

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Stellungnahme zum Präsenzunterricht in voller Klassenstärke an weiterführenden Schulen

Bei der Bewertung von Gesundheitsgefahren durch die Pandemie und daraus abzuleitenden Schutzmaßnahmen folgt der Personalrat Schulen wie bislang den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Im jüngst veröffentlichten Strategiepapier wird für weiterführende und berufsbildende Schulen folgendes empfohlen: Weiterlesen

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Neuer Personalrats-Vorsitzender

Wechsel an der Spitze

Seit dem 1. April hat der Personalrat Schulen einen neuen Vorsitzenden. Jörn Lütjens wurde vom Gremium des Personalrats mit dieser Aufgabe betraut und löst Angelika Hanauer ab, die zwei Jahre lang Vorsitzende war. Weiterlesen

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Impfungen für alle Beschäftigten an Schulen

In letzter Zeit erreichten uns viele Anfragen, ob und wann weitere Berufsgruppen und Beschäftigte an Schulen mit Impfterminen versorgt werden. Der Personalrat Schulen hat diese immer wieder in den Gesprächen mit der Behörde eingefordert.

Umso erfreulicher ist es, dass jetzt zeitnah alle Beschäftigten an weiterführenden Schulen ein Impfangebot erhalten sollen (laut Behörde innerhalb von 1-3 Wochen). Der Personalrat Schulen begrüßt diesen Schritt, um die Sicherheit der an Schulen Beschäftigten und Kinder zu gewährleisten.

Sollten einzelne Kolleg:innen Schwierigkeiten bei der Terminvergabe haben, dann meldet euch bitte beim PR Schulen.

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Drei-Gruppen-Beschulung? Vorsicht Mehrarbeit!

Der PR Schulen warnt davor, dass durch die ab dieser Woche geltende Testpflicht eine Drei-Gruppen-Beschulung entstehen kann, die weitere Mehrarbeit für die Lehrkräfte nach sich zieht. Weiterlesen

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Beschäftigte der GyO stellen Forderungen zum Abitur – SKB: Mehrarbeit soll ausgeglichen werden

TPV-„Beratung“ per Webex

Am 17.03.2021 waren die Beschäftigten in der Gymnasialen Oberstufe zur Online-„Beratungsstunde“ eingeladen, die der PR-Schulen in Ermangelung einer echten Teilpersonalversammlung (TPV) veranstaltet hat, denn: Personalversammlungen sind online nicht erlaubt.

Thematisch ging es um das „Corona-Abitur“ und die erneut ohne Rücksprache mit PR oder GyO-Leitungen erfolgte Ansetzung eines zweiten Prüfungszeitraums. Dass dies zu erheblicher Mehrarbeit führt, wurde von verschiedener Seite deutlich dargelegt. Neben praktischer Hilfe, wie Mehrarbeit durch die Neuorganisation des Abiturs dokumentiert und Ausgleich eingefordert werden kann, wurden mit der App Mentimeter auch Meinungsbilder eingeholt.

Folgende Forderungen fanden – zumeist deutliche – Mehrheiten unter den Teilnehmern:

  • Der Nachholtermin für den 2. Prüfungszeitraum soll nach den Ferien stattfinden.
    (U.a. weil die Zeiträume so knapp sind, dass die Prüfungsentwürfe schon vorab erstellt werden müssen, auch wenn nachher niemand geprüft wird.)
  • Wir fordern Korrekturtage / Zeitausgleich.
    (Die absolute Minimalforderung, nachdem viele im letzten Jahr keinen Ausgleich bekommen haben.)
  • Wir fordern: Keine zweiten Prüfungszeiträume mehr!
    (Das vermeintliche Entgegenkommen gegenüber den Abiturient:innen steht in keinem Verhältnis zu Ärger und Aufwand für die Lehrkräfte.)
  • Wir fordern: Bessere Vorbereitung auf die Prüfungen
    (z. B. Vorab-Einsicht in Aufgaben)
  • Wir fordern: Pandemie-gerechte Bildungspläne.
    (Dass alles normal gelernt werden konnte, ist eine Illusion.)

 

Verhandlungen mit der Behörde

Mit diesen Forderungen ist der PR für euch in Verhandlungen getreten.

Zwar liegt der zweite Nachschreibtermin nun VOR den Ferien (3.7. – 8.7.), trotzdem: folgende Erfolge konnte der PR-Schulen nun für euch erreichen:

Die Senatorin für Kinder und Bildung macht in Ihrer Mitteilung vom 19.03.2021 nun folgende Mehrarbeitsausgleichsangebote:

  • Die Mitglieder der zentralen Abiturkommissionen (Englisch, Deutsch, Mathe) beantragen mit dem Formular „Mehrarbeit für Lehrkräfte im Schuldienst (allgemeinbildende Schulen)“ die von Ihnen geleisteten Mehrarbeitsstunden. Diese Mehrarbeit wird mit dem zum Zeitpunkt der Einreichung gültigen Mehrarbeitsstundensatz vergütet.
  • Die Fachkolleg:innen, die das Abitur in einem dezentralen Fach verantworten, beantragen mit dem Formular „Mehrarbeit für Lehrkräfte im Schuldienst (allgemeinbildende Schulen)“ die von Ihnen geleisteten Mehrarbeitsstunden nach Aufwand, dieser soll in der Regel nicht 40 Stunden überschreiten. Darüber hinausgehende Zeitstunden sind im Einzelfall von der senatorischen Behörde auf Antrag zu genehmigen. Diese Mehrarbeit wird mit dem zum Zeitpunkt der Einreichung gültigen Mehrarbeitsstundensatz vergütet.
  • Den Fachkolleg:innen, die das Abitur in einem zentralen oder dezentralen Fach verantworten, insbesondere denjenigen, die korrigieren und neue Prüfungsvorschläge erarbeiten, wird zeitliche Entlastung z. B. Korrekturtage gewährt. Der Umfang ist dabei fachspezifisch unterschiedlich. Mehrarbeit, die nicht über Korrekturtage ausgeglichen wird, wird auf Antrag anderweitig ausgeglichen, vorrangig durch Zeitausgleich, soweit dies schulorganisatorisch darstellbar ist.

Und nicht zuletzt: Eine frühzeitige Einbindung der Mitbestimmungsgremien in Planungen für das Abitur 2022 wurde von der Senatorin zugesagt.

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Infos zu den Selbsttestungen an Schulen

Seit dieser Woche gibt es theoretisch die Möglichkeit für Beschäftigte und Schüler:innen an Schulen, sich 1-2 mal pro Woche selbst auf Covid-Infektion zu testen. Hierzu sind einige Fragen bei uns aufgelaufen, auf die wir hier kurz eingehen wollen.

  • Laut Senatorin Bogedan ist die Testung sowohl für Schüler:innen als auch für Beschäftigte komplett freiwillig, auch die Begleitung beim Testen der Schüler:innen durch Kolleg:innen ist freiwillig.
  • Lehrkräfte sollen die Schüler:innen zum Selbsttest nur anweisen. Auf keinen Fall nehmt ihr den Test an anderen vor – dies wäre Aufgabe medizinischen Personals.
  • In jedem Fall ist eine Einweisung vorab erforderlich. Diese kann durch geschulte Kolleg:innen erfolgen (Multiplikatoren).
  • Haftung: Falls durch die Testungen Schaden entsteht (z. B. durch falsch positive oder negative Testergebnisse, Verletzungen beim Testen), haftet ihr nur im üblichen Rahmen, also bei vorsätzlichem bzw. grob fahrlässigem Verhalten. (Dazu müsstet ihr schon bewusst einen Schaden herbeiführen.)
  • Im Bereich W+E werden die Testungen durch medizinisches Personal durchgeführt.
  • Es bleiben einige offene Fragen zu Details der Testungen, z. B. welche Hygieneregeln sind notwendig oder wie wird mit positiv Getesteten umgegangen? hierzu führen wir im Laufe dieser Woche Gespräche.
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pr-Info 02/21: Sonderpädagogik und Inklusion

Ein neues pr-Info wurde veröffentlicht.
In der Ausgabe 02/21 geht es um die Umsetzung der schulischen Inklusion unter Pandemiebedingungen.

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